← Zurück zum Glossar Kategorie: Technologie EDI-Compliance im Einzelhandel Kurze Antwort: Die Gesamtheit technischer und operativer Anforderungen, die Einzelhändler ihren Lieferanten für den EDI-Datenaustausch auferlegen und deren Nichteinhaltung zu Strafzahlungen führt. Das WichtigsteObligatorische Nachrichten (ORDRSP, DESADV mit SSCC, INVOIC)Fristen (z. B. Versand des DESADV vor Ankunft der Ware)Korrekte GS1-128-Etikettierung auf jeder PaletteKorrekte Codes (GLNs für Standorte, GTINs für Produkte)Datengenauigkeit (Mengen und Preise müssen mit dem PRICAT übereinstimmen) Was ist EDI-Compliance? EDI-Compliance bedeutet die vollständige Erfüllung der EDI-Vorgaben eines Einzelhändlers: welche Nachrichten gesendet werden, in welchem Format und in welcher Version, mit welchen Codes, in welchen Zeitfenstern und nach welchen Kennzeichnungsregeln (SSCC). Nicht-Compliance führt zu Chargebacks (Strafzahlungen). Typische Anforderungen Obligatorische Nachrichten (ORDRSP, DESADV mit SSCC, INVOIC) Fristen (z. B. Versand des DESADV vor Ankunft der Ware) Korrekte GS1-128-Etikettierung auf jeder Palette Korrekte Codes (GLNs für Standorte, GTINs für Produkte) Datengenauigkeit (Mengen und Preise müssen mit dem PRICAT übereinstimmen) Die Kosten der Non-Compliance Große Händler wie EDEKA, REWE oder Lidl sanktionieren systematisch: fehlende oder verspätete DESADV, fehlerhafte SSCC-Labels oder Abweichungen bei Mengen und Preisen. Für große Lieferanten können sich diese Chargebacks auf Zehntausende Euro pro Jahr summieren. Wie Azuvio hilft Azuvio stellt die Compliance sicher: Es generiert Pflichtmeldungen termingerecht, validiert SSCC-Labels sowie Codes, gleicht Daten gegen den PRICAT ab und markiert Abweichungen, bevor sie zu Strafen führen – für eine Chargeback-Quote nahe Null. Häufige FragenWas sind die häufigsten Auslöser für EDI-Strafzahlungen?Fehlende oder verspätete DESADV (ASN), nicht konforme SSCC-Labels, Mengen- oder Preisabweichungen zwischen Bestellung, Lieferung und Rechnung sowie falsche Codes. All dies lässt sich durch automatische Validierung verhindern.Wie erfahre ich die Compliance-Anforderungen eines Händlers?Jeder Händler veröffentlicht ein EDI-Handbuch (Implementation Guide) mit den vorgeschriebenen Nachrichten, Versionen, Codes und Regeln. Ein EDI-Modul mit einer integrierten Händler-Bibliothek hat diese bereits vorkonfiguriert.Ändern sich die Compliance-Vorgaben im Laufe der Zeit?Ja. Einzelhändler aktualisieren regelmäßig ihre Anforderungen (Versionen, Codes, Kennzeichnungsregeln). Die Compliance muss kontinuierlich gepflegt werden – daher ist ein EDI-Anbieter wichtig, der seine Bibliothek zentral aktuell hält. Wo Azuvio ansetztSoftware EDIEDI CarrefourSoftware WMS Verwandte BegriffeEDI (Elektronischer Datenaustausch) — Strukturierter Austausch von Geschäftsdokumenten zwischen B2B-Partnern ohne E-Mails oder manuelle Dateneingabe.Chargeback (Einzelhandel) — Automatischer Abzug von der Lieferantenrechnung bei SLA-Verstößen – fehlerhafter ASN, niedriger OTIF-Wert, ungültige Etiketten.EDI-Partner-Onboarding — Der Prozess der EDI-Anbindung eines neuen Handelspartners: Mapping, Konfiguration der Übertragungswege und End-to-End-Tests.ASN / DESADV (Vorab-Lieferavis) — Elektronische Lieferbenachrichtigung (EDI), die vor Eintreffen der Ware an den Händler gesendet wird – beschreibt Paletten, Chargen und Mengen. Aktualisiert: 2026-07-17