← Zurück zum Glossar WMS — Warehouse Management, Begriff für Begriff erklärtAlle zentralen Begriffe der Lagerverwaltung: Picking, Putaway, Replenishment, Slotting, FEFO, Chargenrückverfolgung – mit Definitionen, Beispielen und Software-Links. Was dieses Cluster umfasst Ein WMS (Warehouse Management System) koordiniert jede Warenbewegung im Lager: Wareneingang, Einlagerung, Nachschubsteuerung, Kommissionierung, Verpackung und Versand. Die unten aufgeführten Begriffe bilden das operative Vokabular eines modernen Lagers. Jede Definition enthält ein Praxisbeispiel und Links zum passenden Azuvio-Modul, damit Sie sehen können, wie das Konzept in der Praxis angewendet wird. 19 Begriffe in diesem Cluster Kommissionierung — Der Prozess der Warenentnahme aus Lagerplätzen zur Auftragserfüllung – die kostenintensivste Tätigkeit im Lagerbetrieb. Einlagerung (Putaway) — Der Prozess, bei dem eingegangene Waren unmittelbar nach der Vereinnahmung an optimalen Lagerplätzen verstaut werden. Wareneingang — Der Prozess der Prüfung und Erfassung von Waren, die in das Lager gelangen, abgeglichen mit der Bestellung und dem Lieferschein. Warennachschub — Automatisches Auffüllen von Kommissionierplätzen aus dem Reservelager, um Fehlbestände während des Kommissioniervorgangs zu vermeiden. Wave Picking — Zusammenfassung von Aufträgen in geplanten Wellen, um die Kommissionierung mit Routen, Spediteuren und Versandfristen zu synchronisieren. Batch Picking — Kommissionierung mehrerer Aufträge in einem Durchlauf, gruppiert nach identischen SKUs. Zonen-Kommissionierung — Aufteilung des Lagers in spezifische Zonen, in denen Mitarbeiter jeweils nur Aufträge für ihren Bereich bearbeiten, während die Sendungen zwischen den Zonen weitergereicht werden. Slotting — Strategische Zuweisung von Produkten zu Lagerplätzen basierend auf Umschlagshäufigkeit, Größe und Affinität, um den Kommissionieraufwand zu minimieren. FEFO (First Expired, First Out) — Die Kommissionierungsstrategie, bei der Bestände mit dem kürzesten Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) zuerst ausgelagert werden – essenziell für verderbliche Waren. Chargenrückverfolgbarkeit — Die Fähigkeit, eine Produktcharge über die gesamte Lieferkette hinweg zu verfolgen – vom Lieferanten bis zum Endkunden –, um Rückrufe und Compliance sicherzustellen. Serialisierung (Seriennummern-Tracking) — Zuweisung einer eindeutigen Kennung für jede einzelne Produkteinheit zur individuellen Nachverfolgung, Garantieabwicklung und Fälschungssicherheit. Lagerplatz — Die eindeutige physische Adresse eines Lagerplatzes (Gang-Regal-Ebene-Fach), die das Fundament der Lagerorganisation bildet. Kitting (Set-Bildung) — Zusammenführung mehrerer Einzelprodukte zu einem Set (Kit) mit eigener Artikelnummer (SKU), entweder vorab oder zum Zeitpunkt der Bestellung. Bestandsgenauigkeit — Der Grad der Übereinstimmung zwischen dem Buchbestand (im System) und dem physischen Bestand (im Lager) – die wichtigste Kennzahl für die betriebliche Effizienz. Lagerumschlagshäufigkeit — Gibt an, wie oft der Lagerbestand in einem Zeitraum vollständig verkauft und ersetzt wurde – eine Kennzahl für die Kapitaleffizienz. Ladenhüter (Dead Stock) — Waren, die über einen längeren Zeitraum nicht verkauft wurden, Kapital sowie Lagerplatz binden und kaum Aussicht auf einen Verkauf zum regulären Preis bieten. Pick-to-Light / Voice Picking — Technologien zur beleglosen Kommissionierung via Lichtsignalen oder Sprachbefehlen für maximale Geschwindigkeit und Präzision. MDE-Scanning (Mobile Datenerfassung) — Einsatz mobiler Barcode-Scanner-Terminals zur Echtzeit-Validierung aller Lagerprozesse. GS1-128 Logistiketikett (SSCC-Label) — Das standardisierte Palettenetikett mit dem SSCC und Logistikdaten, das für Lieferungen an den Einzelhandel zwingend erforderlich ist. Wo Azuvio ansetztSoftware WMSWMS Fulfillment e-commerceWMS pentru 3PL