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Kategorie: Technologie · Akronym: ERP
ERP (Enterprise Resource Planning)
Kurze Antwort: Das zentrale System zur Zusammenführung von Buchhaltung, Lagerbestand, Produktion, Personalwesen und Vertrieb in einer einzigen Datenbank.
Das Wichtigste
- Überdimensionierung: Einführung von SAP S/4HANA für ein 60-Personen-Unternehmen
- Zu viele Anpassungen: Über 100 individuelle Modifikationen blockieren künftige Updates
- Unterschätzung des Change-Managements: Ein ERP ohne Nutzerakzeptanz ist nur ein teures Excel
- Fehlende Integrationen: Ein isoliertes ERP ohne EDI/Marktplatz-Anbindung führt zu manuellen Fehlern
Definition
ERP (Enterprise Resource Planning) bezeichnet Softwarelösungen, die Finanzdaten, Lagerbestände, Produktion, Personalabrechnung und Vertrieb in einer zentralen Datenbank bündeln. Gängige Beispiele im DACH-Markt sind: SAP Business One, Microsoft Dynamics 365 Business Central, Sage 100, DATEV oder Lexware.
ERP ≠ Azuvio-Wettbewerber
Azuvio ersetzt das ERP nicht; es fungiert als Smart Layer oberhalb des ERP-Systems und ergänzt Funktionen, die klassische ERPs oft nur unzureichend abdecken: Multichannel-OMS, modernes WMS, nativ integriertes EDI, B2B-Portale, mobile SFA und Marktplatz-Anbindungen.
Für Unternehmen ohne modernes ERP arbeitet Azuvio Standalone und übernimmt die operative ERP-Rolle, während die Buchhaltung über eine Schnittstelle (z. B. DATEV) an die Steuerkanzlei ausgelagert wird.
Häufige Fehler bei der ERP-Auswahl
Überdimensionierung: Einführung von SAP S/4HANA für ein 60-Personen-Unternehmen
Zu viele Anpassungen: Über 100 individuelle Modifikationen blockieren künftige Updates
Unterschätzung des Change-Managements: Ein ERP ohne Nutzerakzeptanz ist nur ein teures Excel
Fehlende Integrationen: Ein isoliertes ERP ohne EDI/Marktplatz-Anbindung führt zu manuellen Fehlern
Trend 2025-2026
Zukunftsorientierte Unternehmen wechseln nicht mehr alle 5 Jahre ihr ERP. Sie setzen auf ein stabiles Kern-ERP für die Buchhaltung kombiniert mit einem Smart Layer (Azuvio) für die operativen Prozesse. Dies senkt die Gesamtkosten um 40-60 % und steigert die Agilität erheblich.
Häufige Fragen
- Kann ich Azuvio ohne ein ERP nutzen?
- Ja – im Standalone-Modus. Wir decken die gesamte operative Abwicklung ab; die Buchhaltung wird an eine Partnerkanzlei ausgelagert, die einen standardisierten Export (z. B. DATEV-Format) erhält.
- Mit welchen ERP-Systemen lässt sich Azuvio integrieren?
- Nativ: SAP B1, Microsoft Dynamics 365 BC, Sage 100, Lexware, DATEV, NetSuite. Individuell: Jedes ERP mit REST API oder SQL/CSV-Schnittstelle.
Verwandte Begriffe
- Smart Layer — Moderne Orchestrierungsebene über dem bestehenden ERP – ergänzt OMS, WMS, EDI und Marktplätze, ohne die Buchhaltung zu ersetzen.
- OMS (Order Management System) — Das System zur Zentralisierung von Aufträgen aus allen Kanälen (EDI, Online, Telefon, Außendienst) und zur Steuerung der Abwicklung.
- WMS (Warehouse Management System) — Das System zur Orchestrierung physischer Lagerabläufe: Wareneingang, Einlagerung, Kommissionierung, Verpackung und Versand.
- CRM (Customer Relationship Management) — Das System zur Verwaltung von Interessenten- und Kundenbeziehungen: Leads, Pipeline, Kommunikation und Verträge.
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