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Das Wichtigste
- Der Kunde gibt die Bestellung im Shop des Händlers auf
- Der Händler leitet die Bestellung automatisch an den Lieferanten weiter
- Der Lieferant bereitet das Paket vor und versendet es direkt an den Kunden
- Der Händler aktualisiert den Status und übernimmt die Kundenkommunikation
Was Dropshipping bedeutet
Dropshipping (Streckengeschäft) ist ein Handelsmodell, bei dem der Verkäufer (Händler) keinen physischen Lagerbestand vorhält. Wenn eine Bestellung eingeht, wird diese an einen Lieferanten (Hersteller, Distributor oder Großhändler) weitergeleitet, der das Produkt direkt an den Endkunden versendet, meist in einer neutralen oder im Namen des Händlers gestalteten Verpackung. Der Händler erzielt seinen Gewinn aus der Differenz zwischen Verkaufs- und Einkaufspreis.
So funktioniert der Ablauf
Der Kunde gibt die Bestellung im Shop des Händlers auf
Der Händler leitet die Bestellung automatisch an den Lieferanten weiter
Der Lieferant bereitet das Paket vor und versendet es direkt an den Kunden
Der Händler aktualisiert den Status und übernimmt die Kundenkommunikation
Vorteile und Risiken
Vorteile: Geringes Startkapital, keine Lagerkosten, breites Sortiment ohne Investition in Warenbestände
Risiken: Geringe Margen, Abhängigkeit von der Lieferfähigkeit des Partners, längere Lieferzeiten, begrenzte Kontrolle über Qualität und Verpackung
Die eigentliche Herausforderung: Synchronisation
Das größte operative Risiko beim Dropshipping ist die Desynchronisation von Beständen und Preisen zwischen Händler und Lieferant. Wenn Sie etwas verkaufen, das der Lieferant nicht mehr vorrätig hat, führt dies zu Stornierungen und unzufriedenen Kunden. Daher ist ein Auftragsfluss mit Echtzeit-Synchronisation (Bestand, Preis, Status) unerlässlich.
Steuerliche Aspekte in Deutschland
Beim Dropshipping in Deutschland bleiben alle steuerlichen Pflichten bestehen: Die ordnungsgemäße Rechnungserstellung (gemäß § 14 UStG, ab 2025 zunehmend als E-Rechnung im B2B-Bereich), die Meldung in der Umsatzsteuer-Voranmeldung sowie die Einhaltung der GoBD. Diese Verpflichtungen werden über die Buchhaltungssoftware oder das ERP-System abgewickelt.
Wie Azuvio unterstützt
Azuvio fungiert als OMS-Layer (Order Management System), das ERPs und Lieferantensysteme miteinander verbindet. Es synchronisiert Bestellungen, Bestände und Statusmeldungen zwischen dem Händler und mehreren Lieferanten, leitet Aufträge automatisch an den optimalen Lieferanten weiter und übermittelt bereinigte Daten (Rechnungsinformationen, validierte USt-IDs) an die Buchhaltung oder das ERP. Azuvio ist keine Buchhaltungssoftware – es erstellt keine Steuererklärungen, sondern stellt sicher, dass die operativen Daten korrekt in der Buchhaltung (z. B. DATEV, SAP) ankommen.
Häufige Fragen
- Was ist Dropshipping?
- Dropshipping ist ein Verkaufsmodell, bei dem der Händler keine Ware lagert. Nach der Bestellung versendet der Lieferant das Produkt im Namen des Händlers direkt an den Endkunden.
- Was bedeutet Dropshipping in der Praxis?
- Der Händler verkauft Produkte, die er nicht physisch besitzt. Eingehende Bestellungen werden an den Lieferanten weitergeleitet, der direkt an den Kunden liefert. Der Händler verdient an der Handelsspanne.
- Welche steuerlichen Pflichten bestehen beim Dropshipping in Deutschland?
- Es gelten die üblichen Pflichten: Korrekte Rechnungsstellung (B2B E-Rechnung), Umsatzsteuer-Voranmeldung und GoBD-konforme Archivierung. Diese werden in Tools wie DATEV oder Lexware verwaltet.
- Was ist das größte Risiko beim Dropshipping?
- Die mangelnde Synchronisation von Bestand und Preis zwischen Händler und Lieferant. Verkauft man nicht verfügbare Ware, folgen Stornierungen. Ein Echtzeit-OMS minimiert dieses Risiko.
- Wie hilft Azuvio beim Dropshipping?
- Azuvio synchronisiert Bestellungen, Bestände und Status zwischen Händlern und Lieferanten, automatisiert das Order-Routing und liefert saubere Daten an das ERP/Buchhaltungs-System. Es ersetzt keine Buchhaltungssoftware.
Verwandte Begriffe
- E-Rechnung (XRechnung / ZUGFeRD) — Elektronische Rechnung im XML-Format (UBL 2.1 / CII), verpflichtend für B2B- und B2G-Transaktionen gemäß EU-Richtlinien und § 14 UStG.
- Zusammenfassende Meldung (ZM / B2B-Meldewesen) — Eine steuerliche Meldung über innerstaatliche und innergemeinschaftliche Lieferungen und Leistungen, die monatlich oder quartalsweise von umsatzsteuerpflichtigen Unternehmen an das Finanzamt übermittelt wird.
- WZ-Code (Wirtschaftszweige / NACE-Code) — Der statistische Schlüssel zur Klassifizierung der wirtschaftlichen Tätigkeit eines Unternehmens; in Deutschland als WZ-Code (Klassifikation der Wirtschaftszweige) bekannt und mit dem EU-weiten NACE-System harmonisiert.
- Sicherheitsbestand — Zusätzlicher Pufferbestand, der gehalten wird, um Lieferengpässe durch Nachfrage- oder Liefervariabilität zu vermeiden.
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