← Zurück zu den Ratgebern ANAF · 6 minSelf-Billing und E-Rechnung: Wann es erforderlich ist und wie Sie es ausstellen Self-Billing bedeutet, dass der Käufer eine Rechnung im Namen und für Rechnung des Lieferanten ausstellt – in Deutschland als Gutschriftverfahren gemäß § 14 Abs. 2 UStG bekannt. Im Rahmen der E-Rechnungspflicht müssen auch diese Dokumente konform übermittelt und archiviert werden. Dieser Leitfaden klärt, wann Self-Billing Anwendung findet, welche Pflichtangaben enthalten sein müssen und wie Sie den Prozess fehlerfrei über Peppol oder andere Kanäle abwickeln. So meistern Sie das Self-Billing-VerfahrenPrüfung der Voraussetzungen für das GutschriftverfahrenSelf-Billing setzt eine vorherige Vereinbarung zwischen Aussteller und Empfänger voraus. Prüfen Sie die rechtliche Grundlage, bevor Sie die Gutschrift ausstellen, um den Vorsteuerabzug nicht zu gefährden.Pflichtangaben und Steuersätze integrierenEine Self-Billing-Rechnung muss zwingend die Angabe 'Gutschrift' (bzw. 'Self-billing') enthalten. Zudem sind die USt-IdNrn. beider Parteien sowie der korrekte Steuersatz gemäß UStG erforderlich.Übermittlung als strukturierte E-RechnungSeit dem 01.01.2025 müssen Gutschriften im B2B-Bereich als E-Rechnung (XRechnung oder ZUGFeRD) bereitgestellt werden können. Behandeln Sie diese wie jede andere elektronische Rechnung, nicht als reines internes Dokument.Automatisierung des Prozesses in AzuvioAzuvio erstellt Self-Billing-Dokumente mit den korrekten Pflichtangaben, validiert das Format (XRechnung/Peppol) und sorgt für die automatische Übermittlung sowie den Export an Systeme wie DATEV oder SAP. Sie eliminieren das Risiko fehlender Angaben und manueller Übertragungsfehler. Fazit Self-Billing ist ein effizientes Verfahren, unterliegt aber strengen Regeln: klare vertragliche Basis, korrekte Pflichtangaben und E-Rechnungs-Konformität (GoBD). Ein standardisierter Workflow verhindert die häufigsten formalen Fehler bei Betriebsprüfungen. Aktualisiert: 2026-07-07 Häufige FragenWas ist Self-Billing?Beim Self-Billing (Gutschriftverfahren) stellt der Leistungsempfänger die Rechnung im Namen des Leistenden aus. Dies ist in Deutschland nach § 14 Abs. 2 UStG zulässig, sofern dies vorher vereinbart wurde.Welche Pflichtangaben muss die Gutschrift enthalten?Neben den Standardangaben muss zwingend der Begriff 'Gutschrift' enthalten sein, sowie die Steuernummern beider Parteien und ein Hinweis auf die Steuerschuldnerschaft, falls zutreffend.Muss eine Gutschrift als E-Rechnung versendet werden?Ja. Im Rahmen der neuen E-Rechnungspflicht in Deutschland müssen Gutschriften, die als Rechnung dienen, in einem strukturierten elektronischen Format (z.B. XRechnung) erstellt werden.Wie reduziere ich Fehler beim Self-Billing?Durch Standardisierung: Azuvio setzt die richtigen Pflichtfelder, validiert die XML-Struktur und übermittelt das Dokument automatisch an den Partner, inklusive Mapping für die Buchhaltung. Passende Glossarbegriffee-Factura 2026e-Factura ANAFRegistru TVA (verificare cod TVA) Wo Azuvio passtConformitate fiscală ANAFFacturare Azuvio Verwandte RatgeberStornierung einer E-Rechnung (XRechnung/ZUGFeRD): Schritt-für-Schritt-AnleitungE-Rechnung B2B & B2C 2025-2028: Rechnungen an Privatpersonen erklärt